Wenn die Symptome kommen…

Über psychische Ersterkrankungen, Rückfälle und die Rolle der Klinik für den Betroffenen.

Illustration Klemmbrett psychische Ersterkrankungen

Interview mit Frau Jaspen, Liebenburg.

 

 

Von Frühwarnsymptomen und die Reaktion auf ihr Auftauchen, über den Weg in die Klinik, bis hin zur dortigen Therapie. In wieweit hilft mir bei psychischen Erkrankungen der Hausarzt? Wann sollte ich mich ambulant behandeln lassen, wann stationär? Wie komme ich dann in die Klinik meiner Wahl? Diese Fragen sind wichtig für den Erkrankten selbst, aber auch für Angehörige, Freunde und das sonstige engere Umfeld des Betroffenen. Am besten, man beschäftigt sich damit schon vor der Krise. Es gibt zudem einen Vordruck für einen Krisenplan, und Frau Jaspen – Oberärztin in der Klinik Dr. Fontheim, Mentale Gesundheit in Liebenburg – erklärt dessen Sinn und den Umgang damit.

 

 

Achtung! Unsere Angaben sind so allgemeingültig wie möglich gehalten. Vorgehensweisen und Gesetze variieren aber von Bundesland zu Bundesland, von Kommune zu Kommune und von Klinik zu Klinik. Dennoch bieten wir Ihnen mit dem nachfolgenden Interview eine Möglichkeit der Orientierung. Bitte erkundigen Sie sich auf dieser Grundlage selbst in Ihrem Umfeld noch bevor es zu einer Krise kommt! Ansprechpartner wären etwa das örtliche Gesundheitsamt, die Telefonseelsorge, Selbsthilfegruppen oder eine ortsansässige Klinik.

 

Unspezifische Frühwarnsymptome – erste Anzeichen einer Erkrankungnach oben

 

InnenLeben: Gibt es Anzeichen für eine aufkeimende psychische Erkrankung? Woran merke ich selbst, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt, und an wen kann ich mich damit wenden?
Elisabeth Jaspen: Ja, es gibt Frühwarnzeichen. Das sind die ersten Anzeichen der Erkrankung, die sich individuell stark unterscheiden. Wer schon einmal in der Psychiatrie war, kennt sie bei sich – auch, weil wir sie dort mit ihm besprechen. Manches davon merkt der Patient dann selbst, anderes sein Umfeld. Wenn Sie hingegen das erste Mal den Verdacht haben, dass bei Ihnen etwas nicht stimmt, können es die einfachsten Sachen sein. Einige dieser Dinge sollten Sie dann aufhorchen lassen – vor allem, wenn sie vermehrt auftreten, Ihren Alltag beeinträchtigen und sich Ihrer Kontrolle entziehen: Stimmungsänderungen, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Depression, Lust- und Freudlosigkeit. Mangel an Interesse und Energie. Verringerte Ausdauer in der Schule oder bei der Arbeit. Die Körperhygiene wird vernachlässigt. Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, Gedächtnisstörungen können auftreten. Schlafstörungen, Lärmempfindlichkeit, Alpträume, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Unruhe. Dazu Reaktionen, die man so von sich nicht kennt und Veränderungen in bestimmten Verhaltensweisen. Nämlich: plötzliche Aggressivität, häufiger Streit mit der Umgebung. Unruhe, Mistrauen, sozialer Rückzug, das Gefühl von Kontrollverlust oder unbestimmte Angst. Ein stärkeres Interesse an religiösen oder philosophischen Fragen. Man berichtet auch von Gedankenwirrwarr und der Angst, verrückt zu werden.

 

Spezifische Frühwarnsymptome – Warnschüsse vor einer Psychosenach oben

 

InnenLeben: Man merkt also eventuell auch selbst, dass man ins Irrationale abrutscht? Wie genau äußert sich das?
Elisabeth Jaspen: Es kann zu ungewohnten Wahrnehmungen kommen: Die Umwelt ist besonders eindrucksvoll, fremd oder bedrohlich. Ihre Farb- oder Geräuschwahrnehmung verändert sich, wird intensiver. Das gipfelt manchmal in Sinnestäuschungen, wenn sie Dinge hören, sehen, riechen oder schmecken, die von anderen nicht wahrgenommen werden. Sie glauben sich von anderen bewertet und beobachtet. Oder Sie haben das Gefühl, man rede über Sie und Sie glauben, verfolgt zu werden. Sie haben vielleicht das trügerische Empfinden, dass sich die gesamte Umwelt verändert habe, dass sich alles Äußere auf Sie bezieht: So zum Beispiel Zeitungsmeldungen oder auch das Radioprogramm. Oder man glaubt, fremde Gedanken zu denken. Man hat Eingebungen von außen. In diesem Zusammenhang sollte Sie ein erhöhter Drogen- und Alkoholkonsum hellhörig machen; er kann der hilflose Versuch sein, abzuschalten. Schließlich kommt es auch zu Suizidalität, also zum Wunsch sich umzubringen. Hat man solche Frühwarnzeichen das erste Mal, bei der ersten akuten Phase einer Psychose, sind sie schwer einzuschätzen, und man wendet sich unbedingt an einen Fachmann!

 

Wann hilft der Hausarzt?nach oben

 

InnenLeben: Was kann der Hausarzt in diesem Falle für mich tun? Verschreibt er zum Beispiel Arzneimittel oder überweist er mich?
Elisabeth Jaspen: Kaum ein Mensch geht sofort zu einem Psychiater. Der Hausarzt kann Sie als Patienten im Gespräch beruhigen und er ist zunächst wohl derjenige, zu dem man das größte Vertrauen hat. Vor allem kann er Sie krankschreiben, da Sie bei beginnender Krise unbedingt Ruhe und eine Auszeit brauchen. Dabei sind Sachstand und Verfahrensweisen sehr unterschiedlich: Es gibt Ärzte, die Erfahrung mit psychischen Erkrankungen haben und Medikamente verschreiben. Doch sehr oft bekommt man auch den Rat, sich in Behandlung in eine psychiatrische Klinik zu begeben. Und dann kommen die Patienten mit hausärztlicher Einweisung zu uns. Wir haben tatsächlich Patienten, die besseren Kontakt zum Hausarzt haben als zum Psychiater. Vor allem bekommt man dort schneller einen Termin.

 

Ambulante und stationäre Behandlung nach oben

 

InnenLeben: In welcher Situation empfehlen Sie eine ambulante Behandlung, und wann ist die stationäre Unterbringung die bessere Option?
Elisabeth Jaspen: Man muss gucken, was die Symptome erlauben und wie stark sie ausgeprägt sind. Stellen Sie sich vor, dass ein Mensch etwa irrationale und übermäßige Angst vor Verfolgung oder andere gravierende Wahnvorstellungen hat. Dass er deshalb Dinge tut, mit denen er sich selbst oder andere gefährdet. Dann ist es empfehlenswert, ja unumgänglich, in die Klinik zu kommen. Es muss also individuell für und mit dem Patenten abgewogen werden. Ein wichtiger Moment ist dabei die Frage, ob der Patient unbedingt zu Hause bleiben möchte. Eine Rolle spielt dann die Familie bzw. das engere Umfeld. Viele Menschen leben aber alleine. Wer unterstützt den Kranken dann in seiner Krise? In einem solchen Fall gibt es aufsuchende Dienste, die ins Haus kommen – Teams, die aus einem Psychiater, einem Sozialpädagogen und einer Krankenschwester bestehen können. Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, doch das wichtigste Kriterium ist immer die Frage, ob man sich selbst oder andere durch sein psychotisches Verhalten gefährdet.

 

InnenLeben: Kann ich direkt in eine Klinik? Oder muss ich mich einweisen lassen?
Elisabeth Jaspen: Unsere Patienten, die, die wir bereits behandelt haben, wissen, dass sie jederzeit bei uns erscheinen können. Organisatorisch ist es aber besser, wenn wir vorher angerufen werden – vom Hausarzt, der Familie oder dem Patienten selbst. Dann übernimmt die „Casemanagerin“ den Kontakt zu dem Patienten. Sie klärt auf, wie viele Tage man etwa noch zu warten hat, und vor allen beruhigt sie die Beteiligten. Die neunen Patienten, die wir noch nicht kennen, melden sich hingegen ganz normal am Eingang bei der Zentrale und dann erscheint der Arzt vom Dienst. Aber auch hier wollen wir vorher gerne informiert werden – und zwar durch einen Anruf vom behandelnden Psychiater oder dem einweisenden Hausarzt. Dann können wir unsere Kapazitäten koordinieren und sehen, ob wir das nötige Bett frei haben. Das ist auch besser für den Patienten selbst.

 

Die Klinik meiner Wahlnach oben

 

InnenLeben: Kann ich die Klinik dann frei aussuchen?
Elisabeth Jaspen: Sie können sich als Mensch mit einer seelischen Erkrankung Ihren Psychiater frei wählen. Genauso können Sie auch die Klinik aussuchen, in die Sie gehen wollen. Aber es gibt Einzugsbereiche für jede Institution. Wenn Sie nicht aus diesem Einzugsbereich kommen, haben Sie keinen Vorrang in der Aufnahme. Das bedeutet, dass Sie auf die Warteliste gesetzt werden. Wenn allerdings die Symptome sehr ausgeprägt sind, wenn also Not am Mann ist, oder wenn es gar Selbstmordabsichten gibt, sollten Sie sich sofort in der zuständigen Klinik melden. Dort wird man dann alles nur Mögliche tun, um Sie umgehend aufzunehmen.

 

InnenLeben: Und was ist, wenn man kein Bett für mich frei hat? Gibt es eine Warteliste, und wie lange dauert das im Normalfall?
Elisabeth Jaspen: Wenn jemand aus unserem Einzugsgebiet schwer an einer Psychose erkrankt ist, aber seine Familie ist für ihn da, man kümmert sich und passt auf ihn auf; und wenn dieser Patient dann sagt, er wolle nur auf die offene Station kommen, dann dauert es bei uns maximal eine Woche. Wenn die nötigen Betten frei sind, geht es auch schneller. Wenn aber jemand sagt, er hätte suizidale Gedanken und brauche Schutz, dann ist das eine Notfallsituation. Im Notfall – also bei Eigen- oder Fremdgefahr – geht es um menschliches Leben und der Patient wird sofort auf einer geschützten Station aufgenommen. Es kann sein, dass jemand sich verfolgt fühlt, und er greift den anderen Menschen aus der eigenen Angst heraus an. Wenn so etwas droht, reagieren wir selbstverständlich. Die Aufnahme erfolgt in diesem Falle auf der geschützten Station.

 

Therapieangebot und medikamentöse Behandlungnach oben

 

InnenLeben: Ich nehme nie Tabletten; nicht einmal ein Aspirin gegen den Kopfschmerz. Und jetzt soll ich diese Hammerdinger schlucken? Gibt es Alternativen, Ihrer Meinung nach?
Elisabeth Jaspen: Grundsätzlich haben 20% der Ersterkrankten nur eine Manifestation; also die Krankheit tritt nach dem ersten Schub nie wieder auf. Ein Fünftel – das ist nicht wenig und ich finde das positiv. Insofern sollte man alles ausprobieren. Ich selbst würde also keinem glauben und erst einmal versuchen, ob ich wirklich Medikamente nehmen muss. Das ist legitim, denn es gibt viele Nebenwirkungen. Allerdings sollte man sich damit Zeit lassen und mit den Ärzten kooperieren, wenn man meint, man könne die Tabletten absetzen.

 

InnenLeben: Trotzdem arbeiten Sie ja mit Medikamenten. Wie genau geht das vor sich?
Elisabeth Jaspen: Bei uns im Hause erfolgt zuerst der Aufbau von Vertrauen – also Beziehungsarbeit; denn von einem Fremden, den ich nicht kenne, würde ich mich in heiklen Dingen auch nicht beraten lassen. Und danach kommt die Psychoedukation, also Aufklärung über die Krankheit und ihre Symptome, und Einbeziehung des Umfeldes. Es gibt sogenannte Angehörigengruppen, in denen wir informieren, auch um das Familienleben zu entspannen. Wir klären alle Beteiligten auf, letztlich damit der Patient in die Lage versetzt wird, für sich selbst zu sorgen und die Behandlung aktiv zu unterstützen. Das bedeutet: Gespräche, Gespräche, Gespräche. Und das kann manchmal eine, zwei oder sogar drei Wochen dauern, bevor wir Medikamente einsetzen. In dieser Zeit bieten wir Milieutherapie, Ergotherapie, progressive Muskelentspannung – also alles, was den Patienten zur Ruhe bringen kann und den Stress auflöst. Manchmal hilft allein schon das. Will der Patient weiterhin keine Medikamente nehmen, muss man eine Entscheidung treffen – vor allem wenn der Patient uns dann verlässt. In diesem Falle lassen wir den Menschen auch dann nicht allein dort draußen und bleiben mit ihm in engem Kontakt über unsere Ambulanz.

 

Wie reagiere ich auf die Anzeichen einer psychischen Erkrankung?nach oben

 

InnenLeben: Wenn ich schon öfter psychische Probleme hatte, kenne ich meine Frühwarmsymptome. In wie weit kann ich mich auf diese Anzeichen verlassen? Was sollte ich tun, wenn sie kommen?
Elisabeth Jaspen: Die genannten Frühwarnzeichen variieren von Patient zu Patient. So ist das auch mit den Bewältigungsstrategien. Manche Patienten haben da eine eigene Herangehensweise entwickelt und denken nicht im Traum daran, in die Klinik zu kommen. Sie gönnen sich von sich aus Ruhe, treten kürzer, lassen sich eventuell krankschreiben, suchen das Gespräch mit der Familie oder anderen Bezugspersonen und vor allem sie nehmen dann selbstständig ihre Bedarfsmedikation. Manchmal bekomme ich einen Anruf von einem Patienten, dass es ihm nicht gut gehe, und dass er gerade seine Reserve nehme. Also, dass er seine tägliche Dosis der Medikamente im – für diese Fälle vorgesehenen Rahmen – erhöht habe. Über so etwas werden wir gerne informiert. Sie haben das und das gehabt, und Sie haben das und das unternommen, und es hat geholfen. Ansonsten wendet man sich an den Hausarzt, den Psychiater oder direkt an die Klinik. Und im gegeben Falle kommt man dann zu uns.

 

Was führt zum Rückfall? Wie kann ich mich schützen? nach oben

 

InnenLeben: Welche Situationen können zu einem solchen Rückfall führen?
Elisabeth Jaspen: Wenn ich merke, dass etwas nicht stimmt, sollte ich mir als erstes die Frage stellen, habe ich die Medikamente vergessen, oder habe ich Stress gehabt. Das sind die beiden größten Faktoren: Wenn man mit den Medikamenten geschludert hat, oder wenn man zu viel um die Ohren gehabt hat: Also Mehrarbeit, Wechsel eines Vorgesetzten, böse Chefs oder Kollegen, Mobbing am Arbeitsplatz, Ärger mit Freunden, aber auch positiver Stress, also Hochzeiten oder die Geburt eines Kindes. Aber so ist das Leben; es gibt kein Leben ohne Stress. Und wer will schon generell auf so etwas Schönes wie die Geburt von Kindern verzichten?

 

Wichtiges zum Thema Krisenplannach oben

 

InnenLeben: Es gibt einen Krisenplan für den Notfall. Wie funktioniert der?
Elisabeth Jaspen: Mit Hilfe des Krisenplans klären wir individuell, was ein Patient machen kann, wenn die Symptome kommen. Es geht darum, dass man als Kranker sein Mitspracherecht behält und dass man sich nicht ausgeliefert fühlt. Es ist auch eine Maßnahme, um die Gewalt über sich selbst und seine Situation zu behalten. Denn es ist gut, so einen Zettel in der Hand zu haben, damit man nicht den Kopf verliert. Man kann z.B. im Krisenfall so etwas Einfaches vergessen wie die Telefonnummer des behandelnden Arztes. Vom Krankenhaus der Wahl bis hin zu Medikamenten, die ich nicht oder auch sehr gut vertrage, steht alles darauf. Dazu kommt die Liste der Frühwarnzeichen – die, die ich selbst erkenne, und diejenigen, die Außenstehende bemerken. Am Ende steht dann die Frage, was ich in Ernstfalle machen würde. Als Wichtigstes steht dort: Stress reduzieren! Dazu muss man nicht unbedingt sofort in die Klinik. Andere Frühwarnzeichen bedeuten aber das Gegenteil: Ich habe eine Patientin, die – wenn sie zwei Nächte nicht geschlafen hatte – stets zu uns gekommen war. Da war die Psychose aber immer schon so weit ausgeprägt, dass sie auf die geschützte Station musste. Deshalb kommt sie jetzt schon nach der ersten durchwachten Nacht, und seither sind wir in der Lage, die Psychose in den Griff zu bekommen. Wie Sie sehen, ist es wichtig früh zu reagieren. Alles Weitere entnehmen Sie dem Vordruck!

 

 

Wir sehen den Menschen als Ganzesnach oben

 

InnenLeben: Wer will schon in die Klinik? Die psychiatrische noch dazu? Nennen Sie mir ein paar gute Gründe, sich dorthin zu begeben!
Elisabeth Jaspen: Man nennt uns Klapsmühle oder Irrenanstalt. Schizophrenie ist ein Schimpfwort. Man darf an jedem anderen Organ erkrankt sein, nur nicht am Gehirn. Letztlich ist das Schlechteste an uns unser Ruf in der Welt da draußen. Aber Sie brauchen keine Angst zu haben; wir passen schon auf Sie auf. Wir sind da! Ein Sicherheitsnetz ist aufgespannt. Wir kennen Sie. Wir wissen das Nötige, um Ihnen aus der Krise zu helfen; und wenn Sie bei uns sind und sich etwas an Ihnen verändern würde, würden wir es bemerken und Sie darauf aufmerksam machen. Hier drinnen gibt es Schutz, Ruhe und Verständnis. Denn wir kennen Ihre Probleme und versuchen sie zu verstehen. Es kommen Menschen zu uns, die verpasst haben, die Krankenkasse zu bezahlen. Jemand hat seine Wohnung verloren oder der Strom ist abgeschaltet. Kein Wasser. Alles ist voller Müll, weil man keine Kraft mehr gehabt hatte, Ordnung zu halten. Manchmal begegnen uns Patienten, die nur noch das besitzen, was sie am Leibe tragen. Wir behandeln die Patienten nicht nur in Bezug auf ihre Erkrankung, wir kümmern uns auch um das ganze Soziale drum herum. Wir bemühen uns, den ganzen Menschen zu sehen. Wir nehmen den Menschen, so wie er ist, und versuchen, ihn dort abzuholen, wo er zurzeit steht.